Der Perikarderguß wird prinzipiell qualitativ abgeschätzt. Messungen der systolischen
und diastolischen Ausdehnung von parasternal im M-Mode sind jedoch notwendig, um eine Verlaufkontrolle
zu ermöglichen. Die hämodynamische Wirksamkeit wird durch Hinweis auf Vorhof- oder
Ventrikelkompression, Verschiebung des Ventrikelseptums zum LV in der Inspiration und gestaute
Vena cava inferior definiert.
Links:
Kontraktion der freien RV-Wand wird durch den orga- nisierten Perikarderguß verhin- dert. Der RV erweitert
sich deut- lich beim ersten Herzzyklus in der Inspiration Richtung LV (septal bounce).
Rechts:
Die E-Welle zeigt eine deutliche Zunahme (> 25 %) der Geschwindigkeit in der Inspiration (1).
Links:
Die Trikuspidalinsuffizienz wird auch deutlicher am ersten Herzzyklus während der Inspi- ration.
Rechts:
Die maximale Geschwin- digkeit der Trikuspidalinsuffizienz wird niedriger mit der Zunahme deren EROA.
Links:
Die Vena cava inferior ist gestaut (erweitert und nicht atemvariabel).
Rechts:
Auch die Flußgesschwin- digkeiten der Vena hepatica zeigen deutliche Veränderungen mit
der Atmung.